Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2013

Reportagen > Radsport > Fahrradfest der "SZ"

18. Fahrradfest der "Sächsischen Zeitung" Dresden am 07.07.2013


  • 4.30 Uhr aufstehen, mein Gott- anständige Menschen schlafen um diese Zeit noch


  • 5.15 Uhr, Martin Richter pünktlich wie ein Jurist ist am vereinbarten Treffpunkt, schnell die Ausrüstung verstaut und ab geht die Post

     Autobahn leer wie selten, so kann Autofahren auch Spaß machen

  • 7.15 Uhr Locker und entspannt Ankunft in Dresden, wie immer auf dem Parkplatz vor dem Hygiene Museum. Ist nicht weit von Zentrum und sonntags kostenfrei.


  • 7.32 Uhr Abfahrt mit den Rädern Richtung Theaterplatz


  • 7.40 Uhr Anmeldung zur 95km Runde, kostet incl. Nachmeldegebühr 18,- €. Dafür gibt es ein T-Shirt, eine Medaille, Verpflegungsbons und ein Streckenplan. Wirklich sehr moderate Startgebühren. Auch an Unterbringungsmöglichkeiten für nicht benötigte Utensilien ist gedacht. Bis hierher schon mal ein hervorragende Organisation

    Warten vor der Semperoper bis es losgehen soll. Hier mal am Trikot gezupft, da noch mal den Tacho kontrolliert, den Worten und Hinweisen des Moderators gelauscht, die Gute vom Radio PSR macht auch noch allen Startern Mut ,


  • 950 Starter haben sich inzwischen aufgestellt und warten das es endlich losgeht


  • 8.15 Uhr der Startschuss, das Peloton setzt sich in Bewegung.

    Nicht in hektischer Weise, nein, eher mit einer typisch sächsischen Gemütlichkeit, wie sie wohl schon jeder Liebhaber dieses Landstriches kennt und auch schätzt. Wahrscheinlich wussten sie wohl auch, was so auf sie zukommt      
  und bekanntermaßen, wird ja die Henne nach hinten fett. So ging es über Heidenau nach Pirna. Hier am km 22,4 war unser erster Kontroll- und Verpflegungspunkt. In mitten des historischen Marktplatzes gab es die erste               Verpflegung. Wir entschlossen uns jedoch diese auszulassen. Die Route folgte nun dem ganz klassischen Elberadweg. Nur wenige Einblicke wiesen hier noch auf die Flut der letzten Tage hin.

  • Der nächste Abzweig war Vogelgesang. Jetzt war Schluss mit lustig! Ein 11km langer Anstieg führte das Teilnehmerfeld über Struppen, Leupoldishain über Struppen-Siedlung nach Krietzschwitz.


  • Nach dieser ersten Kraftanstrengung folgte unsere Tour den natürlichen Gegebenheiten. Die Route führte weiter bergauf und bergab, weiter in die Täler von Bahre, Gottleuba, Bahra und Siedewitz kreuzend.


  • In Schlottwitz erwartete uns der lang ersehnte zweite Kontrollpunkt. Hier konnte dank der hervorragenden Organisation des Veranstalters und seiner Sponsoren wirklich ausreichend Energie in allen erdenklichen Formen getankt werden. Immer wieder gern genommen die lecker schmeckenden Salzgurken.


  • So gestärkt konnte nun die zweite Kraftprobe in Angriff genommen werden. Es ging hoch zur Märchenwiese bei Reinhardtsgrimma.


  • Von da an sollte es endlich wieder Richtung Dresden gehen. Die Strecke führte nun über Schlottwitz, Hausdorf, Lunkwitz und Kreischa durch den Lockwitzgrund hinab in die Landesmetropole.


  •     Manche Straßen waren jedoch hierbei höchst gefährlich. Übersät mit tiefen Schlaglöchern verlangte die Passage von allen Teilnehmern vollste Konzentration.


  •    Deutschland kann sich Drohnen leisten die nicht fliegen, kauft für 180 Milliarden € Düsenjets die kein Mensch braucht und auch nur äußerst wenige Menschen in unserem Land wirklich haben wollen, Verteidigt die Welt am        

        Hindukusch, aber für den Erhalt der Infrastruktur in unserem eigenen Land ist kein Geld da. Wo ist da noch der Unterschied zu einem altbekannten System?

  •    Soviel dazu, musste einfach mal gesagt werden!


  • In Stadtgebiet lies die nervige Ampelregelung nicht viel Freude aufkommen. Wurde doch nun bis zum Schluss eine zügige Fahrt durch ständige Rot-Ampeln behindert bzw. gebremst.


  • 12.30 Uhr Das Ziel, der Dresdner Theaterplatz ist erreicht. 4h aufregender, anregender aber auch anstrengender Zeit heroischer Radfahrertuns ist Geschichte. Noch schnell ein großes alkoholfreies HWH ( Hefeweizenhell),können auch zwei gewesen sein, und ab in den Bus und der Heimat mit geschwellter Brust entgegen, allerdings nicht ohne den Organisatoren ein großes Lob und Danke für die hervorragende Gestaltung dieses Event auszusprechen.


  • 15.30 Uhr. Nach erfrischendem Bad kann man noch all seinen Lieben von seinen Heldentaten berichten.. Was für ein Tag!


Heiko Kühnl
08.07.2013


Für alle die die genaue Streckenführung interessiert, hier folgender Link:
http://www.bikemap.net/en/route/2193040-ff2013-95km-rtf2/#/z10/50.93506,13.72604/terrain


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü